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Erstes Reste-Restaurant eröffnet


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In Berlin eröffnet im Oktober ein erstes Rest-Restaurant in Deutschland. Erstes Reste-Restaurant verwertet brauchbare, aber abgelaufene Lebensmittel zu originellen Gerichten zum fairen Preis. Die Gewinne werden gespendet.

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Erstes Reste-Restaurant eröffnet – Nach einer Studie der Universität Stuttgart landen rund sieben Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll – und das nur alleine in Deutschland. Pro Kopf macht das 82 Kilogramm und Jahr aus. Die Welternährungsorganisation FAO ermittelt hingegen weltweit ca. 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr, die vernichtet werden. Der Grund des Problems sehen Fachleute in der Überflussgesellschaft an sich. So verlieren viele Menschen das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln, da diese für die meisten ständig zu günstigen Preisen verfügbar sind. Auch wandern viele Lebensmittel nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum in die Tonne, obwohl diese in manchen Fällen durchaus noch verwertbar sind. Anlass genug, sich Gedanken zu machen und einen neuen Lösungsansatz zu finden.

Ein Start-up Restaurant aus Berlin will dagegen ein Zeichen setzen. Unter dem Namen „Restlos glücklich“ wollen ab Oktober d. J. die Gastronomen Lebensmittel, die in aller Regel weggeworfen werden würden, in ihren Gerichten weiterverarbeiten. Gemüse, das nicht der Handelsnorm entspricht oder Lebensmittel, die eine beschädigte Verpackung aufweisen dienen als Grundlage für die Menüs, die täglich in Abhängigkeit vom Angebot variieren. Das Reste-Restaurant „Restlos glücklich“ sammelt derzeit noch per Crowdfunding das notwendige Startkapital. Und noch ein Novum zeichnet das Konzept des Reste-Restaurants aus. „Die Gewinne sollen in Bildungsprojekte zum Thema Ernährung investiert werden.“, so die Gründerin Anette Keuchel gegen über der Osnabrücker Zeitung.

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