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Kritikpunkt Schulessen


Kritikpunkt Schulessen – Immer mehr Eltern kritisieren die Qualität des Schulessens an Deutschlands Lehranstalten. Und diese Kritik ist durchaus berechtigt, wie bundesweite Untersuchungen gezeigt haben. So wurde in der Hälfte aller Fälle festgestellt, dass den Kindern zu viel Fett, zu viel Zucker und im Gegenzug allzu wenig Gemüse und Salate angeboten werden. Auch wenn man als Eltern aus eigener Erfahrung weiß, dass Pommes, Spaghetti & Co. den Kleinen mit am besten schmecken, entbindet diese Erkenntnis jedoch die Schulen nicht davon, eine ausgewogene und gesunde Ernährung anzubieten, wenn nicht gar im Speiseplan zu forcieren. Der Trend in der Ernährung zeigt mittlerweile viele Alternativen auf, die den wissenschaftlichen Vorgaben einer fleischarmen Ernährung den Vorzug geben. Das soll nun wiederum nicht bedeuten, dass Kinder grundsätzlich auf Fleisch verzichten sollen, doch gilt es eine Ausgewogenheit herzustellen und einen maßvollen Umgang damit zu lehren.

Dass sich eine frische und gesunde Ernährung an Schulen nicht zwingend auf den Preis niederschlagen muss, haben bereits einige Schulen und die angebundenen Küchen und Kioske unter Beweis gestellt. Es liegt also lediglich an dem Willen der Verantwortlichen, mehr Augenmerk auf das Schulessen zu legen und entsprechendes Engagement in der Verbesserung zu zeigen. Die Folgen sind für die Kinder zwar nicht immer direkt wahrnehmbar, doch ist davon auszugehen, dass erlernte Essgewohnheiten ein ganzes Leben lang anhalten können. Sind die Nahrungsmittel und Gerichte also minderwertig und einseitig gestaltet, ist mit Verhaltensweisen zu rechnen, die nur schwer wieder abzutrainieren sind. Übergewicht und Mangelerscheinungen können dann die Folge sein.

Selbstverständlich müssen auch die Eltern in die Pflicht genommen werden. Denn schließlich werden die meisten aller Mahlzeiten zu Hause eingenommen. Das Schulessen oder der Mangel am Bewusstsein der Schulleitungen sind also nicht alleine Schuld, wenn die Kinder keine reichhaltige Mahlzeit vorfinden. Hier muss von Seiten der Schulleitung und der Eltern an einem Strang gezogen werden und eine Sensibilisierung stattfinden, wie auch das Bundesgesundheitsministerium nicht müde wird zu betonen.

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