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Rechtssichere Werbeanzeige


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Wer Impressum nicht richtig ausweist, erhält eine Abmahnung. Eine rechtssichere Werbeanzeige muss gestalten. Wie eine rechtssichere Werbeanzeige aussieht, steht bei GASTRWOWO.

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Rechtssichere Werbeanzeige gestalten – Wer sein Impressum nicht nach geltendem Recht ausweist, läuft Gefahr, eine Abmahnung zu erhalten, die mit einem Strafgeld belegt werden dürfte. Das gilt jedoch nicht nur für Impressen, die auf der Webseite angegeben sind, sondern auch für schlichte Werbeanzeigen, die geschaltet werden.

So erhielt kürzlich ein Hotelier in Thüringen eine Abmahnung für eine sog. nicht rechtssichere Werbeanzeige. Der Inhaber des Hotels musste daraufhin eine Strafe in Höhe von fast 180 Euro zahlen, da in der veröffentlichten Werbeanzeige die Identität und die Anschrift nicht vollständig angegeben waren. Im Wiederholungsfall drohe dann sogar ein Strafgeld in Höhe von 3.000 Euro. Es ist festzuhalten, dass die Abmahnung rechtlich vollkommen in Ordnung geht. Wie der Rechtsexperte des Deutschen Hotels- und Gaststättenverbands DEHOGA Jürgen Benand sagt, sei „die ausgesprochene Abmahnung juristisch nicht zu beanstanden.“. Darüber hinaus seien „dem Verband bereits mehrere Fälle bekannt, in denen Hoteliers wegen unvollständigen Anzeigen-Impressen abgemahnt wurden.“.

Die DEHOGA hat für seine Mitglieder ein Merkblatt erstellt, in dem deutlich erläutert wird, wie man eine rechtssichere Werbeanzeige gestaltet und schaltet. Zu den wichtigsten Merkmalen, die eine rechtssichere Werbeanzeige ausmachen, zählen demnach der Name des Hotels inkl. des Rechtszusatzes bzw. der Gesellschaftsform (z.B. GmbH). Hinzu kommen für eine rechtssichere Werbeanzeige die vollständige Anschrift und die Kontaktdaten wie Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse und die Website, sofern eine vorhanden ist.

Jeder Gastronom und Hotelier kann sich also eine Menge Ärger und Geld sparen, wenn er die doch recht einfachen und wenig anspruchsvollen Vorgaben für eine rechtssichere Werbeanzeige von Anfang an berücksichtigt. Zwar sind die Strafen bei eimaligem Verstoß noch überschaubar, doch handelt man wiederholt fahrlässig, kann es schnell richtig teuer werden. Der Verband Sozialer Wettbewerb zeichnet für die Abmahnungen, die an die Gastronomen und Hotelbesitzer gehen, verantwortlich. Ihm geht es jedoch, und auch verständlicherweise, um eine faire und ausgeglichene Konkurrenzsituation, die dann letzten Endes jedem Wettbewerbsteilnehmer zugutekommt. Prüfen sie als Gaststättenbetreiber und Hotelier demnach lieber eingehender, ob es sich wirklich um eine rechtssichere Werbeanzeige handelt, damit keinerlei Ansprüche auf sie zukommen.

Thema: Rechtssichere Werbeanzeigen


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